FORTEPIANOFESTIVAL-STUTTGARTFORTEPIANOFESTIVAL-STUTTGARTFORTEPIANOFESTIVAL-STUTTGART 2015
7. Fortepiano-Festival - Künstler 2016



Yuko Abe-Haueis

Die in Japan geborene Yuko Abe-Haueis, Leiterin des Fortepiano- Festivals Stuttgart, ist eine gefragte Pianistin in Europa und Asien. Sie studierte Klavier bei Sakiko Nagayo an der Senzoku Musikhochschule in Tokio, Japan. In weiteren Studien an der Schola Cantorum Basiliensis und der Musikhochschule Zürich vertiefte sie Möglichkeiten des Interpretierens auf dem Fortepiano, dem Cembalo und dem Basso continuo. Auf ihrem Hammerflügel nach Johann Fritz 1825, erbaut von Michael Walker, gelingt es ihr, in Konzerten Klangfarben und Werke des 18. und 19. Jahrhunderts dem Publikum nahezu originalgetreu nachempfinden zu lassen. Gefragt ist Yuko Abe-Haueis aber auch mit ihrem Instrument als Liedbegleiterin und Solistin zur Aufführung zeitgenössischer Werke.
Seit 2010 organisiert und leitet Yuko Abe-Haueis mit großem Engagement das jährlich stattfindende Fortepiano-Festival Stuttgart, lädt international bekannte Künstler ein und sucht nach neuen Wegen, Musik für Kinder und Erwachsenen erlebbar zu machen.



Hans-Joachim Berg

Hans-Joachim Berg, in Schwetzingen geboren, studierte bei Gottfried von der Goltz Barockvioline /Violine. Es folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Frankfurt/Main bei Prof. Petra Müllejans, dass er im Juli 2007 mit hervorragendem Erfolg beendete. 2003/2004 war Hans-Joachim Berg Praktikant bei der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. 2006 begleitete er als Gastmusiker des Freiburger Barockorchesters Cecila Bartoli auf ihrer Europatournee und nach Istanbul. Opernverpflichtungen an der Nederlandse Opera Amsterdam und am Theatre de la Monnaie Brüssel schlossen sich an. Ab 2008/2009 konzertiert Hans-Joachim Berg hauptsächlich mit dem Stuttgarter Barockorchester unter Leitung von Frieder Bernius und 2009/2010 spielte er im Orchester der Staatsoper Stuttgart in Antonio Vivaldis „Juditha“. Gern bereichert er mit seiner Violine die Konzerte des Fortepiano- Festivals Stuttgart. CD-Aufnahmen ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.



Christian Breternitz

Christian Breternitz studierte Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Instrumentenkunde an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Schon während des Studiums beschäftigte er sich vorwiegend mit der Geschichte des „Claviers“ sowie dem Orgelbau in Thüringen und Mitteldeutschland. Von 2012 an arbeitete er als wissenschaftlicher Institutsassistent am Musikinstrumenten-Museum Berlin. In dieser Funktion war er Co-Kurator der Sonderausstellung „Valve.Brass.Music. 200 Jahre Ventilblasinstrumente“ sowie Mitherausgeber des gleichnamigen Ausstellungskataloges. In dieser Zeit erweiterte er seine Forschungen auf die Blechblasinstrumente des 19. Jahrhunderts. Derzeit promoviert er an der Universität der Künste Berlin und seit April 2015 ist Christian Breternitz am Landesmuseum Württemberg als Kurator der Sammlung historischer Instrumente tätig



Elisabeth Föll

Elisabeth Föll ist Pianistin und Leiterin der Gesellschaft LiedKunst KunstLied Stuttgart. Sie studierte in Stuttgart und Karlsruhe zunächst Schulmusik, anschließend Klavier und Liedbegleitung. Zudem besuchte sie die Meisterklasse für Liedinterpretation bei Irwin Gage in Zürich. Im Jahr 2000 rief sie LiedKunst KunstLied ins Leben und übernahm die künstlerische Leitung. Regelmäßig konzertiert Elisabeth Föll mit namhaften Sängerinnen und Sängern im In- und Ausland. Ein besonderes Anliegen sind ihr Veranstaltungen für Kinder, um auch den Jüngsten auf einfühlsame Weise das Kunstlied nahe zu bringen und um sie in die reiche Welt der Musik einzuführen.



Freia Hoffmann

Frau Prof. Freia Hoffmann lehrt an der Universität in Oldenburg und ist Leiterin des Sophie Drinker Instituts für musikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung in Bremen. Sie ist Verfasserin und Herausgeberin zahlreicher Bücher, vielbeachteter Aufsätze zu Themen der Musikpädagogik und der musikwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung. Wiederholt leitete sie Projekte, u.a. zu ausgewählten Klavierwerken der französischen Komponistin Louise Farrens (1804 -1875). Schwerpunkte ihrer Forschungsarbeit sind Musik und Musikgeschichtsschreibung, Volkslied, musikwissenschaftliche Gender-Forschung, Instrumentalspiel von Frauen und Geschichte der Musikpädagogik.
Frau Prof. Freia Hoffmann ist Trägerin des Pauline Alderman Awards.



Tobias Koch

Tobias Koch, Pianist, gilt seit Jahren als einer der profiliertesten Interpreten auf dem Gebiet der romantischen Aufführungspraxis und erntet internationale Anerkennung für seine Pionierarbeit
bei der Aufführung von Robert Schumanns Klavierwerken auf historischen Instrumenten. MDR Figaro bezeichnete sein Spiel so: „ Von der ersten Sekunde an inspiriert und inspirierend; Tobis Koch spielt Robert Schumann so, wie man ihn spielen sollte, um ihm gerecht zu werden: revolutionär, romantisch, virtuos, emotional, aber unkitschig und unprätentiös. Koch lässt durch sein Klavierspiel musikalische Bilder wie im Fluge entstehen und wieder vergehen. Mitreißend gespielt, wird hier einfach jeder Takt zum Erlebnis.“



Detmar Leertouwer

Detmar Leertuover, geboren in den Niederlanden, studierte Violoncello, war parallel dazu Ballettstudent am Arnhems Conservatorium en Dansakademie und Jungstudent bei Dimitri Ferschtman. Nach dem Abitur studierte er Violoncello und Klavier an der Musikhochschule Utrecht. Es folgten Studien am International Cello Centre in Schottland bei Jane Cowan und in Rochester (USA) bei Suzie Wijsman. Er studierte u.a. bei Peter Hörr, Christophe Coin und als Fulbrightstudent in Boston/USA. Detmar Leertuover spielte in verschiedenen Ensembles wie Musica Antiqua Köln, Concerto Köln, Wiener Akademie, Salzburger Hofmusik, le Concert des Nations. Als Solocellist konzertierte er im l`Orfeo Barockorchester mit Michi Gaigg. 1994 war er Finalist beim van Wassenaer Competition Amsterdam.
Detmar Leertuover spielt auf einem Violoncello (Tononi-Kopie von Willibrord Crijnen), das er als eine Dauerleihgabe vom niederländischen Stichting Nationaal Musikinstrumenten Fonds erhielt. Zum Repertoire von Detmar Leertouwer gehören weiterhin „Dialogue for a dancer and a Cellist“ mit der Tänzerin Jana Grünwald sowie Solo-Cellomusik des 20. Jahrhunderts von verschiedenen zeitgenössischen Choreografen.



Natalia Lentas

Natalia Lentas, geboren in Zlotoryja (Polen) absolvierte ihre Ausbildung bei Dr. Michail Szczepanski an der Karol-Lipinski-Musikhochschule in Wroclaw mit Auszeichnung. Natalia Lentas ist Preisträgerin beim Halina-Cerny-Stefanskaja-Klavierwettbewerb, beim internationalen Klavierwettbewerb „Evangelia Tjiarri“ und beim 2. Internationalen Fritz-Neumeyer-Hammerflügel-Wettbewerb in Bad Kreuzingen. Natalia Lentas ist Preisträgerin des „Geelvinck Fortepiano Concours, Amsterdam“. Sie war zu erleben beim Klavierfestival Ruhr, WDR3 Open Auditions, Studio Dumont in Köln, Muziekgebouw in Amsterdam, Haus Eller in Bergheim, beim Festival Tage Alter Musik in Herne und viele andere.



Stefania Neonato

Frau Prof. Dr. Stefania Neonato, geboren in Trento, studierte mit Alexander Lonquich, Riccardo Zadra und Leonid Margarius, um später unter der Leitung von Stefano Fiuzzi an der Accademia Internationale in Imola die Masterprüfung im Hammerklavier abzulegen. Den „Doctor of Musical Arts“ in „Historical Performance Practice“ erlangte sie an der Cornell University, New York mit Malcom Bilson. 2007 war Stefania Neonato Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb für Hammerklavier „Musica Antiqua“ in Bruges ; hier erhielt sie auch den Publikumspreis. 2012 wurde sie zum 1. Internationalen Wettbewerb für Hammerklavier „G. G. Ferrari“ in Rovereto als Jurymitglied berufen. Seit 2013 hat Stefania Neonato eine Professur für Hammerklavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne.



Thomas Sträßer

Thomas Sträßer ist Kulturvermittler und Erzähler. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Texten für Kinder. Von ihm angeregt, entstanden die Konzerte für Kinder von LiedKunst KunstLied. Hier kommen Musik und Sprache zusammen. Seine Gedichte und Erzählungen mit ganz eigenem Stil nehmen die Kinder mit auf eine Entdeckungsreise in die Sprache, in die Musik und das Singen. Ihm ist es zu verdanken, dass beispielsweise die Reihe „Zwischen Musik und Literatur“ zu einer eigenen Marke in Stuttgart geworden ist; ständig wird sie von ihm und der Pianistin Elisabeth Föll weiterentwickelt und fortgesetzt.



Dr. Volker Timmermann

Dr. Volker Timmermann, tätig am Sophie Drinker Institut, studierte an der Hochschule für Künste in Bremen, gefolgt von Studien der Musik und der Geschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Dort erfolgte die Promotion zum Violinspiel von Frauen um 1800. Seine jüngste Publikation behandelt Musikerinnen und ihre Netzwerke im 19.Jahrhundert.

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